Nachtspeicherheizung austauschen gegen Infrarotheizung

Vor 30 – 40 Jahren galt das Heizen mit Nachtspeicherheizungen noch als modern, da die nur sehr schwer regelbaren Kraftwerke hierdurch nachts stärker ausgelastet wurden. Aus diesem Grund wurden die Nachtspeicherheizungen staatlich subventioniert, wodurch sie damals zu einer erst zu nehmenden Konkurrenz zu Gas- und Ölheizungen wurden. Aufgrund immer neuerer Technologien, wie beispielsweise dem Heizen mit Infrarotheizungen, ist ein Nachtspeicher heute nicht mehr ratsam. Heute ist es in so gut wie jedem Fall wirtschaftlicher und gesünder, die alten Nachtspeicherheizungen auszutauschen und durch ein anderes Heizsystem zu ersetzen. Von folgenden drei Problemen mit Nachtspeicherheizungen berichten unsere Kunden regelmäßig. Sie sind

1. ungesund,

2. unflexibel,

3. teuer.

In der folgenden Übersicht können Sie sehen, wieso es besser ist, Ihre Nachtspeicherheizungen gegen Infrarotheizungen auszutauschen.

1. Nachtspeicherheizungen sind ungesund

1.1 Asbest

In Nachtspeicherheizungen kann Asbest vorhanden sind, wodurch ein Zerlegen der Heizung ohne Fachmann extrem gesundheitsgefährlich werden kann.

1.2 Transportmedium Luft

Nachtspeicher erwärmen, wie auch Gas- und Ölheizungen, die Luft, welche als Transportmedium für die Wärme benötigt wird. Da warme Luft leichter als kalte Luft ist, steigt die warme Luft unter die Zimmerdecke, wo sie wieder abkühlt, während die kalte Luft am Boden hängt.

1.3 Staubaufwirbelungen

Durch die unterschiedlichen Lufttemperaturen eine Luftzirkulation statt, wodurch Staub und Bakterien aufgewirbelt werden. Dies stellt insbesondere für Asthmatiker und Allergiker ein nicht zu unterschätzendes Problem dar.

2. Nachtspeicherheizungen sind unflexibel

2.1 Stromaufladung in der Nacht

Nachtspeicherheizungen werden in der Nacht aufgeladen, ohne Rücksicht auf das Wetter am nächsten Tag nehmen zu können. Hierdurch kommt es oftmals entweder zu einer Über- oder Unterladung. An manchen Tagen kann es passieren, dass die Nachtspeicherheizung zu wenig aufgeladen wurde, wodurch der Raum bei extrem kalten Wetter nicht richtig beheizt werden kann. Deutlich öfter passiert es, dass zu viel Strom geladen wurde. Die Heizung hat sich komplett aufgeladen, braucht aber nur die Hälfte hiervon, was dazu führt, das Geld verloren geht, da die ganze Wärme nicht benötigt wird.

3. Nachtspeicherheizungen sind teuer

3.1 Hoher Stromverbrauch. Beispielrechnung:

Um einen 18 Quadratmeter großen Raum zu beheizen wird eine 6 kW Nachtspeicherheizung benötigt. Diese lädt 8 Stunden in der Nacht zu einem Nachtstromtarif von im Durchschnitt 18 Cent, was folgende Rechnung ergibt:

6 kW Nachtspeicher x 8 Stunden zum Aufladen x 0,18 €/kWh Strompreis = 8,64 € pro Tag

Ein eventuell nötiges Nachladen, was nötig werden kann, ist in dieser Rechnung nicht berücksichtigt.

Zum Vergleich jetzt die Berechnung mit einer Infrarotheizung von unserem Partner eco2heat. Jede Infrarotheizung in diesem Beispiel hat eine Leistung von 0,48 kW, und für die Erwärmung des Raumes werden drei Heizungen benötigt. Gerechnet wird mit einem normalen Stromtarif von 0,27 €/kWh. Da die Infrarotstrahlen die Wand trocknen und es hierdurch zum Aufbau eines physikalischen Wärmespeichers kommt, muss in späteren Heizperioden nicht mehr 8 Stunden am Tag geheizt werden, sondern weniger. Folgende Berechnung ist dementsprechend eine Berechnung der maximalen Kosten.

3 Infrarotheizungen x 0,48 kW x 8 Stunden x 0,27 €/ kWh = 3,11 € pro Tag

Sollten Sie eine komplette kostenlose Wärmebedarfsberechnung für Ihr Haus wünschen, können Sie sich gerne bei uns melden.

3.2 Niedrige Anschaffungskosten beim Austausch

Anders als beim Austausch gegen andere Heizungen wie z.B. einer Gasheizung müssen bei Infrarotheizungen keine teuren neuen Rohre oder Leitungen verlegt werden. Ein einfacher Stromanschluss reicht, um die Infrarotheizungen zu betreiben.